Rezept des Monats: Stephanies Lebkuchenmousse mit karamellisierten Rotweinnüssen

Eine verführerische vegane Leckerei für die Weihnachtszeit
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Für Süßes lasse ich so einges stehen und liegen. Und wenn es um Lebkuchen in der Weihnachtszeit geht erst recht.

 

Insofern hat Stephanie mit ihrem Lebkuchenmousse für das „Rezept des Monats“ im Dezember bei mir voll ins Schwarze getroffen.

Und mit den karamellisierten Rotweinnüssen setzt sie ihrer Kreation noch die Krone auf.

Für die Zubereitung ist allerdings ein klein wenig Fingerspitzengefühl gefragt, aber mit Stephanies Anleitung kriegst du das sicher easy hin.

Also, schauen wir doch gleich mal, wie das geht und lassen sie selbst berichten, wie es zu diesem Rezept kam.


Cremig, leicht und lecker


Die Geschichte zu diesem Rezept ist schnell erzählt: Ich liebe einfach den Geschmack von Lebkuchen und daher musste das diesjährige Dessert zum Weihnachtsdinner unbedingt nach Lebkuchen schmecken.

 

Was ich an diesem Dessert besonders mag, ist das es nicht nur unglaublich cremig und lecker sondern auch schön leicht ist.

 

Bis man an Weihnachten beim Dessert angekommen ist, hat man ja meist schon jede Menge Leckereien hinter sich und es wäre doch schade, wenn dann kein Dessert mehr „reinpasst“.

 


Diese Zutaten benötigst du


Dieses Rezept ergibt ein Dessert für 3-4 Portionen.

Um die Mousse aufzuschlagen, ist eine Küchenmaschine ideal.

Ein Handmixer geht auch, erfordert aber unheimlich viel Geduld.

Zutaten für die vegane Lebkuchenmousse

  • 150ml Aquafaba (Kichererbsenwasser)
  • 1 TL Weinstein (NICHT Weinsteinbackpulver!), kann weggelassen werden sorgt aber für besseren Stand der Mousse
  • 1 TL Weissweinessig
  • 200g vegane Schokolade, Kuvertüre geht auch
  • 1-2 TL Lebkuchengewürz
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • je nach Süße deiner verwendeten Schokolade evtl. 2 EL Puderzucker

Zutaten für die Rotweinnüsse

  • 50g Walnüsse, geviertelt
  • 100ml Rotwein
  • 50ml Ahornsirup
  • 2 Sternanis
  • 1 Zimtstange

So wird’s gemacht!


Um die Mousse zuzubereiten, gibst du das Kichererbsenwasser zusammen mit dem Essig und dem Weinstein in die saubere, trockene Schüssel deiner Küchenmaschine.

Alles zusammen schlägst du nun auf höchster Stufe für ca. 5 Minuten auf und gibst dann den Puderzucker hinzu, falls du ihn verwendest.

Da ich Zartbitterschokolade verwende, nehme ich den Puderzucker hinzu.

Wenn deine Schokolade schon sehr süß ist, kannst du darauf verzicheten.

Schlage dann das Aquafaba nun mindestens weitere 5 Minuten auf. Es ist fertig, wenn es schon steif wie Eischnee ist.

In der Zwischenzeit lässt du die Schokolade sanft im Wasserbad schmelzen und gibst dann das Lebkuchengewürz hinzu.

Je nach Geschmack und wie intensiv dein Gewürz ist, verwendest du 1-2 Teelöffel. Taste dich einfach durch probieren ran.

Denk daran, dass die Schokolade im warmen Zustand intensiver schmeckt, als nachher gekühlt.

Gib außerdem das Vanilleextrakt zur Schokolade, verrühre alles gut und stell die Schokolade beiseite, damit sie etwas abkühlen kann. Wenn sie zu warm in das aufgeschlagene Kichererbsenwasser gegeben wird, riskierst du, dass alles in sich zusammen fällt.

Ich stelle die Schokolade einfach in ein kühles Wasserbad und rühre sie 1-2 Minuten gut durch, um sie herunter zu kühlen.

Dann kannst du die Schokolade vorsichtig unter das aufgeschlagene Kichererbsenwasser heben. Bitte nicht zu stark rühren, sonst fällt alles in sich zusammen.

Füll die Masse in 4 Schälchen stell sie kalt.

Für die Rotweinnüsse gibst du 100 ml Rotwein und 50 ml Ahornsirup in einen weiten Topf.

Gib die Zimtstange und die Sternanis hinzu und lasse alles zusammen bei mittlerer Hitze einreduzieren.

Wenn die Flüssigkeit ca. um die Hälfte reduziert ist, nimm die Sternanis heraus und gib die vorher geviertelten Walnüsse hinzu.

Die Zimtstange kann bis zum Schluss im Topf bleiben.

Lass nun die Walnüsse in der Flüssigkeit solange köcheln, bis nur noch ein dicker Sirup verblieben ist.

Ab dann heißt es rühren und aufpassen!

Der Sirup soll nicht verbrennen, aber, so gut es geht, einkochen. Also, immer schön rühren!

Wenn der Sirup komplett verkocht ist, nimm die Nüsse heraus und breite sie auf einem Stück Backpapier nebeneinander aus, um sie auskühlen zu lassen.

Zum Servieren gibst du dann einfach auf jede Portion Mousse einige Nüsse.


Hier gibt’s mehr über Stephanies Blog!


Essen war in Stepahnies Leben schon immer ein großes Thema.

Als Tochter eines Kochs und Restaurantbesitzers ist sie förmlich zwischen Kochtöpfen aufgewachsen und hat schon früh „Gastroluft“ geschnuppert.

Dort hat sie dann auch lange Zeit beruflich verbracht und ihre Liebe zur Patisserie entdeckt.

So stand sie unzählige Stunden vor und nach Feierabend in der Küche des Patissiers und war fasziniert von all den wunderschönen Kunstwerken, die dort gezaubert wurden.

Vor einigen Jahren entdeckte sie dann zudem ihre Leidenschaft für die vegane Küche und lebt diese nun in vollen Zügen aus!

Als Flugbegleiterin hat sie die großartige Gelegenheit, die veganen Küchen dieser Welt kennenzulernen und etwas davon mit nach Hause zu bringen, um es dann mit ihren Lesern zu teilen.

Daher findest du auf ihrem Blog auch Restauranttipps aus der ganzen Welt und viele Gerichte und Rezepte, die durch Insprationen von Stephanies Reisen entstanden sind.

Lecker, gesund und mit einer Prise Reiselust- so beschreibt sie selbst ihren Kochstil.

Schau doch gleich mal bei ihr vorbei, wenn ich dich neugierig gemacht haben sollte. Es lohnt sich!

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