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Restaurant-Check Hamburg: Sapa Cuisine du Vietnam

Vietnamesische Küche mit vegetarischen und veganen Angeboten
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Am Rande des Hamburger Schanzenviertels, im Kleinen Schäferkamp 14, befindet sich das Restaurant „Sapa“. Wenn du nicht aufpasst, läufst du schnell vorbei an dem Laden, der von außen eher unauffällig ist und, wenn man nicht genau hinschaut, an einen x-beliebigen Asia-Imbiss erinnert.

Ich bin da trotzdem für dich rein gestolpert und habe dem „Sapa“ mal einen Besuch abgestattet. Hier ist mein Bericht wie es mit dem veganen Angebot in dem vietnamesischen Restaurant so ausschaut.

Vietnamesische Familiengerichte

Benannt ist das „Sapa“ nach einer kleinen Gebirgslandschaft in Nord-Vietnam. Chefin Lam Nguyen Thi, deren Familie von dort stammt, hat sich auf die Fahne geschrieben, ihren Gästen die traditionellen Gerichte der Region nahezubringen.

Einen besonderen Fokus legt man im „Sapa“ auf frische Zutaten: frisches Gemüse, frische Kräuter, natürliche Gewürze. Zudem wird bei allen Gerichten konsequent auf Glutamat verzichtet, was für die asiatische Küche keine Selbstverständlichkeit ist.

Die Spezialität des Hauses, auch wenn sie auf der Karte nur einen kleinen Teil einnehmen, sind vegane Gerichte, die in einer separaten Pfanne und zu 100% vegan zubereitet werden.

Weniger Wert legt man leider auf das Ambiente. Es ist zwar nicht direkt ungemütlich im „Sapa“, allerdings gibt es im Hinblick auf das Wohlfühlgefühl noch einiges Steigerungspotential. Die Beleuchtung ist recht hell und die Einrichtung schlicht, nüchtern und funktionell. Das Personal jedoch ist toll: sehr freundlich, zuvorkommend und aufmerksam. Da fühlt man sich als Gast sehr gut aufgehoben.

Nichts für Hardcore-Veganer

Die Karte bietet eine Auswahl von mehr als 50 Gerichten, wobei ein großer Teil auch mit tierischen Bestandteilen   (Huhn, Ente, Rind & Scampi) zubereitet wird. Für intolerante Hardcore-Veganer ist das „Sapa“ damit also nicht unbedingt „the place to be“.

Da in der Küche aber für die veganen Gerichte stets ein separater Wok verwendet wird, wie dies in Vietnam laut Hinweis in der Karte Tradition ist, muss hier niemand Angst haben, versehentlich tierische Reste in seiner Mahlzeit zu haben. Ausserdem ist nahezu jedes Gericht auf Wunsch in einer vegetarischen oder auch veganen Variante zu bekommen. Hier ist das Personal sehr kenntnisreich und hilfsbereit.

Viel Veganes auf Nachfrage

Neben den sechs rein veganen Gerichten, die du in der Karte findest, gibt es von Salaten über Suppen bis hin zum Dessert noch eine Reihe weiterer veganer Optionen, die allerdings nicht explizit als solche ausgewiesen sind. So auch die Goi Cuon „Sommerrollen“, die ich auf Nachfrage in einer veganen Variante serviert bekomme und die köstlich sind. Mein Tipp: frag‘ einfach mal nach, was vegan machbar ist.

Als Hauptspeise entscheide ich mich für die Nummer 33: Dau Phu Xao Cari – Tofu mit frischem Gemüse und Süßkartoffeln in aromatischer Zitronengras–Curry–Sauce (scharf). Als „scharf“ empfinde ich das Gericht nicht, aber dafür als absolut lecker. Man schmeckt die frischen Zutaten und auch die Portionsgröße ist angemessen. Ich bin satt, aber nicht zu voll.

Für ein Dessert reicht es allerdings nicht mehr, obwohl ich gerne noch das „Traf Cay“, bestehend aus geschnittenem frischen Obst, serviert mit Kokosnussfleischstreifen probiert hätte. Aber so bleibt noch was für meinen nächsten Besuch im „Sapa“ …


Hier ist meine Checkliste für dich:


  • Restaurant: Sapa Cuisine du Vietnam
  • Anschrift: Kleiner Schäferkamp 14, 20357 Hamburg
  • Öffnungszeiten: montags bis donnerstags 11.30 bis 22.00 Uhr, freitags 11.30 bis 23.00 Uhr, samstags 17.00 bis 23.00 Uhr, sonntags 12.00 bis 22.00 Uhr
  • Web: www.sapahamburg.de
  • negativ: etwas nüchterne Atmosphäre, nichts für Hardcore-Veganer
  • positiv: Personal sehr freundlich und flexibel, viele Gerichte auf Nachfrage auch vegan erhältlich
  • Fazit: wenn du in Hamburg gut und günstig vietnamesisch Essen gehen möchtest, solltest du dem „Sapa“ definitiv einen Besuch abstatten. Auch, wenn du ein Restaurant suchst, in dem vom Allesesser bis zum  Veganer alle auf ihre Kosten kommen, ist das „Sapa“ eine klare Empfehlung.  

Kennst du das „Sapa“? Was sind deine Erfahrungen? Lass es mich wissen! Schreibe einen Kommentar!

 

1 Like
2 Kommentare
  • Tung Nguyen
    Sonntag, 13. Januar 2019

    Empfehlung? Nichts für Veganer

    • Jens
      Montag, 14. Januar 2019

      Doch. Schau mal auf der Karte. 😉

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